Home
Stupsi
Merlin
Schnecke
In Memoriam Socke
Fische
Gästebuch
Kontakt
Links
 


Am 23.11.2000 rief mich eine Freundin an und lud mich und meinen Sohn  zum Kaffeetrinken und Plaudern ein. Dies hat mich sehr gefreut, denn ich hatte von Ingrid schon länger nichts mehr gehört. So sind wir am 24.11.2000 dorthingefahren und so hat alles begonnen...

Bei der Ankunft bei Ingrid wurden wir freudig von einem Hund, Marke DoKö (Dorfköter) begrüsst. Ingrid bat uns ins Wohnzimmer. In einer Ecke befand sich eine  Kiste, angefüllt mit Stoffresten, ansonsten aber leer. Gleich sollte ich jedoch die Kistenbewohner kennenlernen.

Schon beim Hinsetzen wuselte es um unsere Füsse herum, dass es eine wahre Pracht war. 8 kleine Kätzchen, eins süsser als das andere. Der Kaffee war schnell vergessen, besonders mein Sohn konnte sich kaum losreissen von den niedlichen Tierchen. Und mir dämmerte langsam der Grund der Einladung...

Ingrids Geschichte:

Sie hatte abends eine Kollegin im Krankenhaus besucht und dazu ihren Wagen auf dem Krankenhausparkplatz abgestellt. Als sie wieder nach Hause wollte und zu ihrem Auto ging, das neben einem Papiercontainer parkte, hörte sie aus eben diesem Container ein klägliches Gemaunze. Ingrid - nicht feige - stieg mit ihren 71 Jahren in den Container. Dies muss ganz schon anstrengend gewesen sein für sie. Als sie nach der Ursache des Geräusches suchte und im Container ein bisschen herumbuddelte, stieß sie auf eine verschlossene Mülltüte, in der offensichtlich sich etwas Lebendiges befand.

Sie öffnete die Tüte und heraus kam - eine Katze. Mehr tot als lebendig. Da es sich bei Ingrid um eine sehr grosse Tierfreundin handelt, war es für sie keine Frage, dass sie das arme Tier mit nach Hause nimmt und aufpäppelt. Die Katze ließ sich auch widerspruchslos ins Auto packen.

Zuhause angelangt war sie sehr dankbar über das Schälchen Milch und das Katzenfutter, das ihr angeboten wurde. Streicheln ließ sich das Tier zwar noch nicht, aber Ingrids Gedanke war hier wohl: Was nicht ist kann immer noch werden!

Die grosse Überraschung folgte 2 Tage später...

In der Waschküche zwischen den schmutzigen Socken lag ihre Findelkatze und 8 Babies. Nun wollte die Katze ausgiebig gelobt werden, was auch passiert ist.

Nun war Ingrid auch sehr schnell klargeworden, warum die Katze im Container enden sollte... eine trächtige Katze war wohl einem "Tierfreund" sehr unbequem.

Ihr könnt euch nun sicherlich bereits vorstellen wie die Geschichte weiterging:

Von besagtem Kaffeekränzchen haben wir natürlich das süsseste, munterste und frechste Katzenkind aus dem ganzen Wurf mit nach Hause genommen. Sinnvollerweise hatte Ingrid auch bereits eine Transportkiste bereitgestellt.

Nun ist unser Merlin bereits das 3 Jahr bei uns und er hat sich zu einem stattlichen Kater entwickelt. Süss, munter und frech ist er immer noch und er versteht sich auch sehr gut mit unserer "Hauptkatze" Stupsi.

 


Hingerafft von den Abenteuern des Zauberers Harry Potter gönnt sich unser kleiner Zauberer einen erholsamen Schlaf.

Was muss das dumme Frauchen mich jetzt auch auf den Tisch setzen? Ich hätte viel lieber meinen Mittagsschlaf  zu Ende gehalten.



Unser Lieblingskaterchen beim Mittagsschläfchen unter dem Esstisch



Top