Home
Stupsi
Merlin
Schnecke
In Memoriam Socke
Fische
Gästebuch
Kontakt
Links
 


Stupsi ist unsere Chefin, und das ist wirklich so gemeint. Sie allein bestimmt, wann es Frühstück, Mittag- und Abendessen gibt. Ihr Maunzen und "Grauken" ist für uns Gesetz.

Stupsi kam zu uns, weil ich beschlossen habe, dass mein Sohn (damals 7 Jahre alt) doch das Haustier bekommen sollte, das er sich so sehnlich wünschte. Wir hatten bereits vorher 2 Hamster, deren Lebensdauer leider mit 2 Jahren nicht sehr hoch war. Ich war es dann wirklich leid, meinem Sohn immer wieder "Beerdigungen" zuzumuten.

Dann kam mir eine geniale Idee:

Bei meiner Tante gibts doch sicherlich kleine Kätzchen zum Abholen, die ein neues Zuhause suchen. So haben wir das Tantchen mal besucht, und siehe da, es gab tatsächlich Frühjahrskatzerl. Das weitere war schnell vereinbart, wir sollten eine Woche später, weil die Kleinen noch nicht so ganz entwöhnt waren, mit einem Transportkorb vorbeikommen, dann würde das ganze sicherlich seinen Weg gehen. Gesagt - getan: eine Woche später standen wir mit einem geliehenen Katzenkoffer vor der Tür. Das schönste Kätzchen war schnell ausgesucht. Nur das Tierchen zu überzeugen, dass es sich in den Katzenkoffer setzen und mit uns mitkommen soll, war schon etwas schwieriger. Das Kätzchen hat gekämpft, als ginge es ums Leben. Letztendlich war das Kleine doch im Koffer und ich mit meiner Tante im Badezimmer, um die Biss- und Kratzwunden zu versorgen.

Die Fahrt zu unserer damaligen Wohnung verlief nicht gerade reibungslos und leise. Stupsi - wie das Kätzchen bald wegen ihrer eigenartigen Zeichnung an der Nase gerufen wurde - hat in ihrem Koffer gemaunzt und geschrieen, dass es einem fast das Blut in den Adern gerinnen ließ. Nach einer sehr langen Autofahrt habe ich schließlich als allererstes das Kätzchen in die Wohnung getragen und im Badezimmer aus dem Koffer gelassen. Es ist wirklich nicht zu glauben, aber Katzen können wirklich an den Fliesen hochklettern. Nachdem Stupsi natürlich keine Wohnungskatze war, war sie auch nicht so ganz stubenrein. Ich habe mich einige Stunden zu ihr ins Badezimmer gesetzt und sie einfach nur beobachtet. Langsam schien sie mir etwas ruhiger zu werden, so bin ich ins Bett gegangen, natürlich nicht ohne Stupsi nochmals auf das bereitstehende Katzenklo und die volle Futterschüssel aufmerksam zu machen.

Am nächsten Morgen dann habe ich als allererstes nach unserem neuen Familienmitglied gesehen. Das Kätzchen saß auf dem Klodeckel, in der Wanne lag Katzensch.... - aber die Schüssel war leergefressen. Nun gut, Sch... in der Wanne ist nicht so schlimm, das ist leicht saubergemacht. Stupsi ließ sich dann auch ohne grösseren Protest hochnehmen und hat fast nicht mehr gefaucht beim Streicheln. So durfte sie zum ersten Mal auf meinem Arm ins Wohnzimmer. Dort habe ich mich auf das Sofa gesetzt, den Fernseher angemacht und das Kätzchen auf den Schoß genommen. Das schien ihr nicht so sehr zu behagen, denn sie wollte sich immer wieder verstecken. So ist sie letztendlich unter meiner Kuscheldecke gelandet und dann zeigte ihr Schnurren, dass sie sich zum ersten Male in unserer Wohnung wohlfühlte.

Den Platz auf dem Sofa unter der Kuscheldecke hat sie bis heute, trotz Umzug und Zuwachs behalten.

Natürlich hat Stupsi sehr schnell herausgefunden, dass sie in der Wohnung das Sagen hatte,  deshalb sind ihre anderen Lieblingsplätze die, von denen sie eine prächtige Übersicht über das ganze Geschehen hat.

Vorab schon mal einige kleine Bilderchen:

Unser Familenoberhaupt passt immer ganz genau auf, was wir hier am PC machen. Der Monitor ist mittlerweile ihr Lieblingsplatz geworden. Doch manchmal muss man sich von den Strapazen des Tages auch mal gründlich ausschlafen... am liebsten auf dem Sofa der Dosenöffner.  Ihr seht unsere Prinzessin in der Liegemulde Ihres Katzenbaums. Das ist allein Ihr Platz uns sie lässt sich auch nicht von Merlin dort vertreiben.








Top