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1. Die Herkunft

Betta Splendens "Siamesischer Kampffisch" kommt in den Regionen Thailands, Kambodschas und Laos vor.

 
2. Die Lebensweise in freier Natur

Die Kampffische leben in langsam fließenden Gewässern wie z.B Reisfelder oder Tümpeln. Hier überleben sie sogar Trockenzeiten im feuchten Bodenschlamm. Diese Gewässer sind alle sehr sauerstoffarm jedoch reich an Stechmückenlarven, die Hauptnahrung der Kampffische. Um gut an die Mückenlarven heranzukommen, hat sich der Kampffisch seiner Umgebung perfekt angepasst.


3. Größe und Aussehen der Kampffische

Männchen 6cm bis 7cm ohne Flossen.
Weibchen 5cm bis 6cm mit Flossen.

Erscheinungsform:

Männchen:
Prächtige farbenreiche Flossen, die je nach Zuchtform variieren können; der Körper ist meist auch prachtvoll gefärbt.
Gedrungener Körper und oberständiges Maul.

Weibchen:
Kürzere Flossen ähnlich Farbenfroh wie die Männchen.
Länglicher Körper und oberständiges Maul.

 

4. Besonderheiten:

Kampffische atmen Luft und durch ihre Kiemen, d.h. sie kommen an die Wasseroberfläche um nach Luft zu schnappen. Dieses ist durch ihr zusätzliches Atmungsorgan das "Labyrinth" möglich. Mit Hilfe dessen können sie sogar in sauerstoffarmen Pfützen überleben in dem sie an der Wasseroberfläche atmosphärische Luft atmen.



Guppys:

Ursprünglich kommen diese Fische von Mittelamerika bis Brasilien vor, heute leben sie aber in vielen warmen Gebieten der Erde frei. So ist es heute auch extrem schwierig an eine der ursprünglichen Wildrassen zu kommen, da sich fast alle in der Natur mit den Zuchtformen vermischt haben. Gefüttert werden diese Fische mit Trocken- und Lebendfutter, gelegentlich auch mit pflanzlicher Kost. Man sollte aber immer in kleinen Mengen und dafür mehr mals am Tag füttern, da die Tiere nicht so viel auf einmal verdauen können. Gleichzeitig zupfen sie ständig an Algen und Steinen und sammeln so Infusorien und junge Algentriebe.

Guppies sind lebendgebärend, bekommen also im Gegensatz zu den meisten anderen Fischen lebende Jungen, und tragen ihren Beinamen "Millionenfisch" nicht zu Unrecht, weil sie sehr vermehrungsfreudig sind. So kann ein Weibchen ca. alle 30 Tage zwischen 20 und 100 Junge bekommen. Daher sollte man beim Besatz auf Beifische achten, die den Jungtieren nachstellen, denn oft findet man keinen Abnehmer für junge Guppies...

Da dies in einem kleinen Becken leicht zu Inzucht und schließlich zu Degeneration führen kann, sollte man regelmäßig fremde Tiere aus anderen Zuchten oder Zuchtlinien dazusetzen, bzw. Tiere mit Degenerationserscheinungen aussondern, um zu verhindern, dass sie sich weiter fortpflanzen.

Wenn man gezielt züchten will, sollte man ein eigenes Zuchtbecken aufstellen, in dem man dann die Jungfische seperat aufzieht, weil junge Guppies nicht nur für andere Fische eine gern gesehene Erweiterung des Speiseplans sind, sondern auch die Altfische den Jungen stark nachstellen. Wenn nicht, reicht es ein dichtbepflanztes Becken aufzustellen. Im Pflanzendickicht können sie so immer ein paar Jungtiere verstecken und erwachsen werden. Evtl. mehr als einem lieb ist.

Es sollten immer mehr Weibchen als Männchen gehalten werden, da die Männchen die Weibchen oft bedrängen und dies zu Stess bei den Weibchen führen kann.

Da auch die Wildformen sehr unterschiedlich gezeichnet sind kann man sehr gut die Mendelschen Vererbungsgesetze erforschen. Allerdings sollte man bedenken, dass die ursprünglichen Wildformen sehr rar geworden sind, so dass es Sinn macht, diese gezielt zu züchten. Dann sollte man aber kein Farben etc. selektieren, um die natürliche Variabilität der Tiere zu erhalten.

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