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Sockes Geschichte:

Nicht lange nach meiner Geburt bin ich mit meiner Mama und meinen Geschwistern ein bisschen spazieren gegangen. Leider waren meine Mama und die Brüder und Schwestern viel schneller als ich - ich war einfach viel zu neugierig um mit ihnen mithalten zu können. So ist es passiert - ich habe mich verlaufen.

2 Tage lang habe ich auf einem Stromverteilerkasten herumgesessen. Zum Glück ist ab und zu mal eine Frau vorbeigekommen und die hat mir auf mein Gemaunze immer ein bisschen Futter und vor allem Milch - die ich besonders gern mag - hingestellt.  Nun bin ich aber nicht unbedingt von der trotteligen Sorte von Katze - ich habe einfach beobachtet, wo die Frau immer hinrennt und bin ihr eines Tages gefolgt. So stand ich vor ihrer Haustür. Sie hat mich ganz lieb und nett aufgenommen - nur waren da zwei ältere Katzen, die ganz und gar nicht damit einverstanden waren, dass ich da plötzlich auch rumspringe.

Meine neue Dosi hat dann schweren Herzens ein Inserat in die Zeitung gesetzt mit dem Text: zutrauliche schwarze Katze an guten Platz abzugeben. Ich habe eigentlich gehofft, dass ich bei meiner neuen Dosi bleiben kann, denn dort gabs einen grossen Garten zum Rumtollen, dann die tochter von Dosi, die gene und lange mit mir gespielt hat. Die beiden grossen Katzen habe ich so gut es ging einfach ignoriert - manchmal haben sie mich zwar blutig gekratzt, ich bin aber hart im Nehmen.

Nun kamen eines Tages auf einmal 2 Menschen mit Leckereien, die mich herumgetragen und mit mir geknuddelt haben. Die beiden waren gar nicht übel, aber als sie mich dann plötzlich in eine Kiste mit einer Gittertür vornedran gesteckt haben, ist mir doch recht anders zumute geworden. Dann haben die beiden mich auch noch ins Auto getragen und sind doch glatt mit mir einfach davongefahren. Ich hatte fast keine Zeit, dass ich mich von meinem liebgewordenen Zuhause verabschieden konnte. Gerne hätte ich mich noch für die ganzen Tatzer von den grossen Katzen revanchiert.

Auf der Fahrt, die mir wirklich ewig vorgekommen ist, habe ich gemaunzt was das Zeug hielt, aber die 2 Menschen wollten mich wohl veräppeln, die haben immer mitgemaunzt und miaut. Halten die mich denn für blöd - ich kann das doch viel besser und ausserdem habe ich sie trotzdem nicht verstanden.

Dann bin ich in eine Wohnung getragen worden. Zu meinem Schreck waren da schon wieder 2 grössere Katzen, die mich erst einmal angefaucht haben. Zumindest habe ich aber keine Prügel bezogen wie bei meiner vorherigen Dosi. Ich werde jetzt einfach mal sehen wie sich das hier anlässt. Die Milch und das Futter schmecken recht gut und ausserdem gibts hier extra für mich einen Katzenfernseher. Ich glaube hier kann ich bleiben. Den beiden Grossen werde ich schon noch zeigen, wer hier das Sagen hat.

Was wuselt denn da so herum?

Bin ich nicht hübsch?

So - nun auf vielfachen Wunsch einer einzelnen - mehr Bilder von Socke:












August 2005:

Sockes Nieren versagen. Wir sind täglich bei der Tierärztin, scheuen keine Kosten und Mühen. Nach einem stationärem Aufenthalt bei unserer Ärztin beginnen wir zuhause mit der Therapie. Socke bekommt Infusionen, 3-4 Mal am Tag. Fressen mag sie nicht mehr richtig. Am 22.08.2005 haben wir uns nach vielen durchwachten Nächten schweren Herzens entschlossen, sie über den Regenborgen gehen zu lassen. Da wo Sockes Seele jetzt ist, geht es ihr sicherlich besser. Wir werden Socke niemals vergessen, sie hat viel Freude in unser Haus gebracht.

Machs gut meine Kleine - leb wohl





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